2011: Klettern im Ith

Mareike Czarnitzki:

Die alljährliche Fahrt in den Ith

Auch dieses Jahr war es Ende Mai wieder soweit. Die Klettertruppe traf sich in der Kansteinhütte oberhalb des winzigen Dörfleins Ahrenfeld im Landkreis Hameln-Pyrmont. So langsam kann man von einer schönen Tradition sprechen, denn es werden von Jahr zu Jahr nicht nur mehr Teilnehmer, sondern dieser Termin wird auch von allen genutzt, um Kletterfreunde aus ganz Deutschland wieder zu sehen.

Am Freitag trudelten von Nachmittag bis frühen Abend alle ein. Die Zimmer wurden bezogen, die Slacklines gespannt, beim traditionellen Grillen lernte man diejenigen kennen, die zum ersten Mal dabei waren und freute sich über die Neuigkeiten von denjenigen, die man lange nicht gesehen hatte. Noch lange wurde am Feuer gesessen, bis man sich ausgiebig ausgetauscht und viel gelacht hatte.

Nach einer geräuschvollen Nacht und einem Frühstück, bei dem noch zwei verspätete Teilnehmer anwesend waren, ging es dann endlich los Richtung Felsen. Lediglich eine kleine Truppe brauchte länger als alle anderen, um den richtigen Weg zu finden, aber das war wohl ein riesiges Missverständnis. An der Felsformation teilte man sich in kleine Gruppen auf. Es wurden Routen eingerichtet und geklettert, bis man seine Finger nicht mehr fühlen konnte (auch im Mai war der Fels noch sehr kalt). Und wie jedes Jahr gab es ein paar Highlights: Gerd und Felix seilten sich zum ersten Mal von einer Felskuppe ab. Beide waren begeistert. Moritz konnte sogar das Keil legen üben.

Elisa und Julia waren das erste Mal am „richtigen“ Felsen klettern. Julia fand es eine tolle Erfahrung, nur Elisa war es deutlich zu kalt. Die jüngste Teilnehmerin (Mathilda, 3 Monate) genoss die schöne frische Luft und sorgte mit ihrem strahlenden Lächeln dafür, dass die kalten Hände schnell vergessen waren. Am Abend ging es wieder an den Grill und es wurde gemeinsam gegessen. Alle Erfahrungen wurden besprochen und wie immer wurde viel gelacht. Außerdem gab es einen großartigen Nudelsalat.

Am Sonntag spaltete sich, nach dem gemeinsamen Großreinemachen, die Gemeinschaft in die „Heimfahrer“ und die „Noch mal kurz Kletterer“, und so war das Kletterwochenende, auf das wir uns alle schon lange gefreut hatten, schon wieder viel zu schnell vorbei. Doch nächstes Jahr im Mai treffen wir uns alle wieder dort, so viel steht fest.

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