2013: Klettern im Ith

Annette Völker:

Über Himmelfahrt zum Klettern im Ith

Am 9. Mai war es mal wieder soweit. Die Klettergruppe machte sich auf den Weg in den Ith. Schon im Auto wurde fleißig der Topo studiert, um geeignete Felsen zu finden. Das erwies sich als gar nicht so einfach, denn für viele von uns ging es zum ersten Mal zum Klettern am „echten Fels“. Zur Einstimmung gab es am ersten Abend noch eine Lesung aus dem Kletterführer, Rubrik: „Was gar nicht geht“. Besonders der Hinweis, dass das lautstarke Erteilen von Klet­terratschlägen unter „geht gar nicht“ fällt, erwies sich für den einen oder anderen fast als eine größere Herausforderung, als das eigentliche Klettern.

Am nächsten Morgen hieß es um halb sieben! aufstehen, ein schnelles leckeres Frühstück und dann los. Der frühe Vogel fängt tatsächlich den Wurm, und so konnten wir uns an den folgenden Tagen im Zielgebiet immer ungestört als Erste ausbreiten. „Ich komm nicht weiter, ich kann meine Füße nicht sehen!“ war wohl eins der größten Probleme, mit denen sich so mancher Klet­terfrischling am Echtfels auf einmal konfrontiert sah. Das Problem eines nicht näher genannten Kletterkollegen „hat jemand meine Brotdose gesehen?“ er­schien dagegen fast ein bisschen nebensächlich. Ein besonderer Dank geht an Folke. Sie hat Morten, der erst später anreisen konnte, mit viel Kompetenz und Geduld vertreten und dafür gesorgt, dass alle unversehrt und mit viel Spaß ihre ersten Klettererfahrungen draußen machten konnten und jede Menge gelernt haben, auch – so manch einer konnte es kaum glauben – wie man einen Stand baut!

Entgegen aller Vorhersagen hielt sich das Wetter. So konnten wir im Sonnen­untergang auf der Terrasse grillen und später noch am Lagerfeuer sitzen. Eben­falls einen wichtigen Beitrag zum Gelingen lieferten „Mama und Papa Meiners“ mit ihrem selbstlosen Einsatz im Bereich Catering. Vielen Dank für eure Unterstützung! Auch die Einführung eines „Kinderspültages“ wurde, jeden­falls von den Erwachsenen, mit Begeisterung aufgenommen. Wir Großen werden uns bemühen, diese neue Tradition auch auf den nächsten Fahrten beizubehalten!

Alles in allem hatten wir wirklich schöne Tage in einer harmonischen Gruppe und konnten sehr erfüllt und zufrieden den Heimweg antreten. Alle sind fest entschlossen, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein!

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