Köhlbrandbrückenlauf

Rosi Gerlich:

Köhlbrandbrückenlauf 2015

Der 3. Oktober stand für unsere Laufgruppe nicht nur im Zeichen der Deutschen Einheit, sondern insbesondere für einen Höhenrausch der ganz besonderen Art: Beim fünften Köhlbrandbrückenlauf, dem größten Brückenlauf Deutschlands, ging unser DAV-Team mit acht Teilnehmern an den Start. Über die 1974 fertiggestellte und 3.618 Meter lange Brücke fahren pro Tag etwa 30.000 Fahrzeuge, für Fußgänger ist die Brücke gesperrt. Lediglich am 3. Oktober dürfen für wenige Stunden ausschließlich Läufer die Brücke betreten. In diesem Jahr waren über 4.000 Teilnehmer in zwei Durchgängen um 12:00 Uhr und 15:00 Uhr am Start. Auf der 12 km langen Laufstrecke muss die Brücke zweimal überquert werden. Start ist am Windhukkai, über Veddeler Damm, Ellerholzbrücke, Roßdamm und Breslauer Straße geht es über die 53 Meter hohe Brücke bis zur Finkenwerderstraße und nach einer Schleife wieder diesen Weg zurück.

Unser Team-Manager Torben Karges hatte uns für die zweite Welle um 15:00 Uhr gemeldet. Mit dem Zug fuhren wir entspannt nach Hamburg-Altona und mit der S-Bahn nach Veddel. Von dort ging es etwa 2 km zu Fuß zum Veranstaltungsareal. Nach Abholung der Startunterlagen, Umziehen und Präparieren ging es los. Bei Kaiserwetter erlebten wir ein grandioses Laufvergnügen bei einem herrlichen Blick auf Hamburg. Kaum auf der Brücke, waren die schnellsten Läufer schon wieder auf dem Rückweg. Aber egal, der Spaß an der Freude, bei diesem Event dabei zu sein, stand im Vordergrund. Alle acht Teilnehmer zwischen 14 und 70 Jahren liefen ihre Wunschzeiten bzw. erzielten neue persönliche Rekorde, so dass der Besenwagen nur für andere im Einsatz war.

Vorher: Ida, Melanie, Hildegard, Rosi, Stefan, Torben, Michael, Reinhard
Vorher: Ida, Melanie, Hildegard, Rosi, Stefan, Torben, Michael, Reinhard
Nachher
Nachher

 

Die nördlichste Sektion Deutschlands: Kaum Berge, dafür mehr Meer.