Stadtwerkelauf Flensburg

Rosi Gerlich:

Stadtwerke Flensburg Lauf

Am 13.03.2016 fand der 6. Stadtwerke Flensburg-Lauf unter dem Motto: „Laufen für den Klimaschutz!“ statt. Die Laufgruppe unserer Sektion ging mit fünf Teilnehmern an den Start. Insgesamt nahmen 475 Läuferinnen und Läufern in den drei Disziplinen Halbmarathon, 10-km-Lauf und 5-km-Lauf teil. Start und Ziel des Rundkurses waren auf dem Sky-Parkplatz am Trögelsbyer Weg. Die Laufstrecke führte durch das Landschaftsschutzgebiet Weesries.

An diesem Sonntagmorgen war es bitterkalt und der Anblick von einigen Läufern mit ärmellosen Shirts und nackten Beinen ließ mich noch mehr erschaudern. Die Stimmung unter den Aktiven war aber großartig – so fühlte es sich jedenfalls für mich als Zuschauerin an. Um 10:45 Uhr starteten die 5-km-Läufer mit Reini Schaade. Um 11:00 Uhr ging es los für die 10-km-Läufer, bei denen wir mit Linus Riedel, Torben Karges und Lars Koch vertreten waren. Fünf Minuten später wurden die Halbmarathon-Läufer mit Stefan Riedel auf die Strecke geschickt. Für mich hieß es nun warten und frieren. Es dauerte aber nicht lange, da liefen schon die ersten 5-km-Läufer über die Ziellinie, darunter Reini mit 29:15 Minuten. Gemeinsam warteten wir auf den Zieleinlauf der 10-km-Läufer. Nach 46:32 Minuten beendete Linus das Rennen, dicht gefolgt von Torben mit 47:52 Minuten, und bald darauf lief Lars mit 51:33 Minuten ins Ziel. Da es immer noch bitterkalt war, machten sich Reini, Torben und Lars auf nach Hause unter die wohlverdiente warme Dusche, während mir dafür unser Vorsitzender Holger Heitmann Gesellschaft leistete. Gemeinsam mit Linus warteten wir auf Stefan, dessen Zieleinlauf etwa um 12:30 Uhr sein sollte. Nach 1:31:33 Stunden lief Stefan als zweiter in seiner Altersklasse und neunter von 94 Läufern über die Ziellinie. Stefan lachte und machte den Eindruck, als hätte er einen kleinen Trainingslauf absolviert, und: er trug kurze Hosen, während ich meine Füße vor lauter Kälte nicht mehr spürte!

Mein Fazit: Die Jungs aus unserer bzw. „meiner“ Laufgruppe waren super! Für sie hat sich das Frieren gelohnt.

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Die nördlichste Sektion Deutschlands: Kaum Berge, dafür mehr Meer.