Satzung

Beschlossen in der Mitgliederversammlung vom 17.02.2012

Allgemeines

§ 1 – Name und Sitz

Der Verein führt den Namen: Sektion Flens­burg des Deutschen Alpenvereins (DAV) e. V. und hat seinen Sitz in Flensburg.

Er ist in das Vereinsregister des Amts­gerich­tes Flensburg eingetragen.

§ 2 – Vereinszweck

1. Zweck der Sektion ist, das Berg­stei­gen und alpine Sportarten vor allem in den Alpen und den deutschen Mittel­gebirgen, besonders für die Ju­gend und die Fami­lien, zu fördern und zu pflegen, die Schön­heit und die Ur­sprüng­lichkeit der Bergwelt zu erhal­ten, die Kennt­nisse über die Gebirge zu erweitern und die Bindung zur Heimat zu pflegen sowie weitere sportliche Aktivitäten zu fördern.

2. Die Sektion ist parteipolitisch neutral; sie vertritt die Grundsätze religiöser, welt­anschaulicher und ethnischer Toleranz; sie achtet auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern.

3. Die Sektion verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuer­begünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die ge­mein­nützigen Zwecke in diesem Sinne sind die Förderung des Sports, des Natur- und Umwelt­schut­zes, der Jugendhilfe und der Bildung sowie der Heimatpflege und Heimat­kunde.

4. Die Sektion ist selbstlos tätig; sie ver­folgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Sektion dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mit­glie­der erhalten keine Zu­wendungen aus Mitteln des Vereins. Aus­ge­schie­dene haben keinen Anspruch auf das Sektionsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Sektion fremd sind, oder durch un­ver­hältnismäßig hohe Vergütungen be­gün­stigt werden.

§ 3 – Verwirklichung des Vereinszwecks

Der Vereinszweck wird insbesondere ver­wirk­licht durch:

a) Bergsteigerische und alpinsportliche Aus­bildung, Förderung bergsteigeri­scher und alpinsportlicher Unterneh­mun­gen, des al­pinen Skilaufes, Aus­leihe von Berg­sport­ausrüstung, Unterstützung des alpinen Rettungswesens;

b) Gemeinschaftliche bergsteigerische, al­pin­sportliche Unternehmungen so­wie Wan­derun­gen und andere sportliche Aktivitä­ten;

c) [entfällt]

d) Veranstaltungen von alpinsportlichen Wett­­kämpfen einschließlich der Be­kämp­fung des Dopings gemäß der straf­be­wehrten Sport­ordnung des DAV;

e) Errichten, Erhalten  und Betreiben künst­licher Kletteranlagen;

f) [entfällt]

g) Schutz und Pflege von Natur und Land­schaft, Tier- und Pflanzenwelt der Al­pen und der deutschen Mittel­gebirge, insbe­sondere bei der Aus­übung des Berg­sports und der Unter­haltung von Hütten und Wegen;

h) umfassende Jugend- und Familien­arbeit;

i)  Förderung und Sammlung schrift­stelle­rischer, wissenschaftlicher und künstleri­scher Arbeiten auf alpinem Gebiet;

j)  Veranstaltung von Vorträgen in Zu­sam­men­hang mit der Verwirklichung des Ver­eins­zwecks;

k) [entfällt]

§ 4 – Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein e. V.

Die Sektion ist Mitglied des Deutschen Alpen­verein e. V. (DAV). Sie unterliegt der Satzung dieses Vereins und hat damit alle Rechte und Pflichten, die sich aus dieser ergeben. Zu den Pflichten gehö­ren:

a) den Jahresbericht und die Jahres­rech­nung vorzulegen, wie sie von der Mit­glie­derversammlung genehmigt wor­­den sind;

b) die von der Hauptversammlung be­schlos­senen Beiträge (Verbands­bei­träge) und Umlagen rechtzeitig zu bezahlen;

c) Veränderungen im Vorstand der Sek­tion dem DAV unverzüglich mitzu­tei­len;

d) die satzungsgemäßen Beschlüsse der Hauptversammlung des DAV auszu­füh­ren, insbesondere in ihre Satzung die Bestimmungen der Mustersatzung für die Sektionen zu übernehmen, die die Haupt­versammlung als verbindlich bezeichnet hat;

e) in der Satzung die Haftung des DAV für Schäden zu begrenzen, die Mit­gliedern der Sektion bei Benutzung von Einrich­tungen des DAV oder bei Teilnahme an Veranstaltungen des DAV entstehen;

f) Satzungsänderungen vom Präsidium des DAV genehmigen zu lassen;

g) jede Veräußerung oder Belastung von Grund- oder Hüttenbesitz, soweit es sich um AV-Hütten handelt, vom DAV geneh­migen zu lassen;

h) ihr Arbeitsgebiet zu betreuen.

§ 5 – Vereinsjahr

Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

Mitgliedschaft

§ 6 – Mitgliederrechte und Haftungsbegrenzung

1. Die volljährigen Mitglieder (mit Ausnahme der unter Ziffer 3 genannten C-Mitglieder) haben Sitz und Stimme in der Mitglieder­ver­sammlung, können wählen und ge­wählt werden. Sie können das Sek­tions­eigentum zu den dafür vorge­se­henen Bedingungen benut­zen und genießen alle den Mitgliedern zuste­henden Rechte.

2. Den nicht volljährigen Mitgliedern ste­hen die im Absatz 1 genannten Mit­glieder­rechte mit Ausnahme des Wahl- und Stimm­rechtes zu. Abwei­chend hiervon können Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr abstimmen und wählen, aber nicht ge­wählt werden.

3. Gastmitglieder (C-Mitglieder) haben we­der Sitz noch Stimme in der Mit­glie­der­versamm­lung und können nicht ge­wählt werden. Zu den vorgesehenen Bedingun­gen können sie das Sektions­eigentum be­nutzen und an den Veran­staltungen der Sektion teilnehmen.

4. Die Mitglieder der Sektion sind mit­telbare Mitglieder des Deutschen Al­pen­vereins. Sie sind berechtigt, von dessen Einrich­tungen zu den hierfür vorgesehenen Be­dingungen Ge­brauch zu machen.

5. Eine Haftung der Sektion und der von ihr be­auftragten Personen für Schäden, die einem Mitglied bei der Benutzung der Vereinsein­rich­tungen oder bei der Teil­nahme an Ver­eins­ver­an­staltungen entste­hen, ist über den Umfang der vom DAV abgeschlossenen Ver­si­che­run­gen hinaus auf die Fälle be­schränkt, in denen einem Organ­mit­glied oder einer sonstigen für die Sek­tion tätigen Person, für die die Sektion nach den Vorschriften des bürger­li­chen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt wer­den kann. Die gleiche Ein­schränkung gilt bei Benut­zung von Ver­einseinrichtungen oder der Teil­nahme an Veranstaltun­gen einer an­deren Sektion des Deut­schen Alpen­vereins.

6. Eine Haftung des Deutschen Alpen­ver­eins e. V. (DAV) und der von ihm beauf­tragten Personen für Schäden, die einem Sektions­mitglied bei der Benut­zung der Ein­rich­tungen des DAV oder bei Teil­nah­me an Veranstal­tungen des DAV entste­hen, ist über den Umfang der vom DAV abge­schlossenen Versiche­rungen hinaus auf die Fälle be­schränkt, in denen einem Mit­glied ei­nes Organs des DAV oder einer son­stigen für den DAV tätigen Person, für die der DAV nach Vorschriften des bür­gerlichen Rechts einzustehen hat, Vor­satz oder grobe Fahr­lässigkeit zu Last gelegt werden kann.

§ 7 – Mitgliederpflichten

1. Jedes Mitglied hat den Jahresbeitrag spä­testens bis zum 31. Januar des laufenden Jahres an die Sektion zu entrichten. Die jeweilige Höhe setzt die Mitglieder­ver­sammlung fest. Hier­bei wird die von der Haupt­ver­samm­lung des DAV beschlosse­ne Eintei­lung in Mitglieder­kategorien zu­grunde gelegt.

2. Die Mitgliederrechte stehen dem Mit­glied nur für den Zeitraum zu, für den es den Jahres­beitrag entrichtet hat.

3. Mitglieder, die bis zum 30.09. eintreten, zahlen den vollen, ab dem 01.10. den halben Jahresbeitrag.

4. Der Sektionsanteil kann bei Vorliegen be­sonderer Umstände vom Vorstand auf Antrag ermäßigt oder erlassen werden.

5. Jedes Mitglied ist verpflichtet, Ände­run­gen seiner Anschrift alsbald der Sektion mitzu­teilen.

6. Der Jahresbeitrag wird per Bank­ein­zugs­verfahren durch die Sektion erho­ben.

§ 8 – Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder

Zu Ehrenmitgliedern kann die Mitglieder­versammlung auf Vorschlag des Vor­stan­des Mitglieder ernennen, die sich her­vor­ragende Verdienste um die Sektion er­wor­ben haben.

§ 9 – Aufnahme

1. Wer in die Sektion aufgenommen wer­den will, hat dies schriftlich – auch unter Nut­zung moderner Kommunika­tionsmög­lich­keiten – zu beantragen.

2. Bei der Aufnahme ist eine Gebühr zu ent­richten, die von der Mitglieder­ver­samm­lung festgesetzt wird.

3. Über die Aufnahme entscheidet der Vor­stand, dieser kann Entschei­dungs­befug­nis delegieren.

4. Die Aufnahme wird erst nach Be­zah­lung der Aufnahmegebühr und des ersten Jah­resbeitrages wirksam.

§ 10 – Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet
a)   durch Austritt;
b)   durch Tod;
c)   durch Streichung;
d)   durch Ausschluss.

§ 11 – Austritt, Streichung

1. Der Austritt eines Mitgliedes ist schrift­lich dem Vorstand mitzuteilen; er wirkt zum Ende des laufenden Vereins­jahres. Der Austritt ist spätestens drei Monate vor Ablauf des Vereinsjahres zu erklären.

2. Der Vorstand kann die Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung streichen, wenn das Mitglied den Jahresbeitrag nach einmali­ger Aufforderung nicht bezahlt hat.

§ 12 – Ausschluss

1. Auf Antrag eines Vorstandsmitglieds kann ein Mitglied durch den Vorstand ausge­schlossen wer­den.

2. Ausschließungsgründe sind:

a) grober Verstoß gegen die Zwecke der Sektion oder des DAV, gegen Be­schlüsse oder Anordnungen der Ver­eins­organe oder gegen den Vereins­frieden;

b) schwere Schädigung des An­se­hens oder der Belange der Sektion oder des DAV;

c) grober Verstoß gegen die alpine Ka­meradschaft.

3. Gegen den Ausschluss ist Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungs­bescheides beim Vorstand eingelegt wer­den.

4. Vor der Beschlussfassung durch den Vor­stand und die Mitgliederversammlung ist dem Mitglied unter Setzung einer ange­mes­senen Frist rechtliches Gehör zu ge­währen. Der Beschluss über den Aus­schluss ist zu begründen und dem Mit­glied mittels eingeschriebenen Briefs be­kannt zu geben.

§ 13 – Abteilungen, Gruppen

1. Die Mitglieder der Sektion können sich mit Zustimmung des Vorstandes zu Abtei­lungen oder Gruppen (z. B. für Hoch­tou­risten) innerhalb der Sektion zusammen­schließen. Die Mitglieder­versammlung kann sie durch Be­schluss auflösen.

2. Für Jugendbergsteiger/innen, Junio­ren/in­nen und Kinder sind nach Bedarf eigene Gruppen einzurichten.

3. Die Abteilungen oder Gruppen können sich eine Geschäftsordnung geben. Die Geschäftsordnng darf weder der Sat­zung der Sektion noch der des DAV zuwi­derlaufen. Sie bedarf der Genehmigung des Vorstandes; der Vorstand darf die Genehmigung der Geschäftsordnung für Jugendgruppen (Jugendsatzung) nicht versagen, so­weit diese mit dem Muster für die Ju­gendsatzung der Sektionen überein­stimmt. Ein besonderer Mitglieds­bei­trag darf nur mit Zustimmung des Vor­standes festgesetzt werden.

4. Eigene Rechtspersönlichkeit kommt den Abteilungen oder Gruppen nicht zu.

§ 14 – Organe

Organe der Sektion sind
a)   der Vorstand;
b)   der Beirat;
c)   die Mitgliederversammlung;
d)   [entfällt]

Vorstand

§ 15 – Zusammensetzung

1. Der Vorstand besteht aus dem/der Ersten Vorsitzenden, dem/der Zweiten Vorsitzen­den, dem/der Schatzmei­ster/in, dem/der Schrift­führer/in und dem/der Vertreter/in der Sek­tions­jugend (geschäftsführender Vor­stand) sowie drei Beisit­zern/innen.

2. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren in schrift­licher und geheimer Abstim­mung ge­wählt, rechts­gültig auch anders, wenn kein Wider­spruch erhoben wird. Wie­derwahl ist zulässig. Ist bei Ablauf der Frist ein neuer Vorstand noch nicht gewählt, verlängert sich die Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.

3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor­zei­tig aus, so wird an dessen Stelle durch die nächste Mitgliederversamm­lung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstands­mitglied gewählt. Bis dahin sowie in Fäl­len lang dauernder Verhinderung berufen die übrigen Vor­standsmitglieder ein Er­satz­mit­glied.

4. Die Mitglieder des Vorstandes sind ehren­amtlich tätig. Der Vorstand kann bei Be­darf eine Vergütung nach Maßgabe einer Auf­wands­entschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen.

§ 16 – Vertretung

Die Sektion wird gerichtlich und außer­gericht­lich durch den geschäftsführenden Vorstand ver­treten. Die Mitglieder des geschäfts­füh­renden Vorstandes sind Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Der/Die Erste Vor­sitzende, der/die Zweite Vorsitzende und der/die Schatz­mei­ster/in sind jeweils einzeln vertre­tungsbefugt; han­delt es sich um Rechts­geschäfte über einen Vermögens­wert von mehr als 500,00 Euro, so ist die Mitwirkung eines weiteren Mitglieds des geschäfts­füh­ren­den Vor­standes erforderlich.

§ 17 – Aufgaben

Der geschäftsführende Vorstand legt die Ta­gesordnung für alle Versammlungen der Sek­tion fest, vollzieht ihre Beschlüsse und ent­scheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vor­behalten sind.

§ 18 – Geschäftsordnung

1. Der Vorstand wird von dem/der Ersten Vor­sitzenden, bei seiner Verhinderung von dem/der Zweiten Vorsitzenden, bei dessen Verhin­derung durch den/die Schatz­meister/in zu Sitzungen ein­beru­fen. Er ist beschluss­fähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder an­wesend ist. Der Vorstand kann einen Be­schluss auch dann wirksam fassen, wenn sein Gegen­stand bei der Einberufung nicht angege­ben worden ist.

2. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stim­menmehrheit der anwesenden Mit­glieder gefasst; bei Stimmen­gleich­heit gilt ein Antrag als abgelehnt.

3. Der Vorstand muss einberufen wer­den, wenn es mindestens zwei seiner Mitglie­der verlan­gen.

§ 19 – Beirat

[entfällt]

Mitgliederversammlung

§ 20 – Einberufung

1. Der Vorstand beruft alljährlich eine or­dent­liche Mitgliederversammlung ein, zu der die Mit­glieder spätestens zwei Wochen vorher schriftlich oder durch das Mitteilungsblatt der Sektion eingeladen wer­den müssen; die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Veröffentlichung. Die vorläufige Tagesord­nung ist hierbei mitzuteilen.

2. Der Vorstand kann eine außer­ordent­liche Mitgliederversammlung nach den glei­chen Bestimmungen wie in Absatz 1 ein­berufen. Sie muss einberufen wer­den, wenn dies mindestens ein Zehntel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes beantragen.

§ 21 – Aufgaben

1. Der Mitgliederversammlung sind vor­be­hal­ten:

a) den Geschäftsbericht des Vorstan­des und die Jahresrechnung ent­gegen­zu­nehmen;
b) den Vorstand zu entlasten;
c) den Haushaltsvoranschlag zu ge­neh­mi­gen;
d) den Mitgliederbeitrag und die Auf­nah­me­gebühr festzusetzen;
e) Vorstand, Beirat und Rechnungs­prü­fer/innen zu wählen;
f)  die Satzung zu ändern;
g) die Sektion aufzulösen.

2. Ein Beschluss ist mit einfacher Mehr­heit der abgegebenen Stimmen zu fassen; Stimm­enthaltungen zählen bei der Ermitt­lung des Abstimmungs­er­gebnisses nicht mit.

3. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehr­heit von zwei Dritteln der abge­gebe­nen Stimmen. Die Änderungen bedürfen der Genehmigung des DAV.

§ 22 – Geschäftsordnung

Der/die Erste oder der/die Zweite Vor­sitzende leitet die Mitgliederversamm­lung. Es ist eine Niederschrift aufzu­neh­men, welche die Be­schlüs­se enthal­ten muss. Sie muss von dem/ der Ver­sammlungsleiter/in und von zwei zu Be­ginn der Versammlung zu wählenden Mit­glie­dern unterzeichnet sein.

Ehrenrat, Rechnungsprüfer/innen, Auflösung

§ 23 – Ehrenrat

[entfällt]

§ 24 – Rechnungsprüfer/innen

1. Die Mitgliederversammlung wählt jeweils auf die Dauer von drei Jahren zwei Rechnungs­prüfer/innen. Wiederwahl ist zulässig.

2. Die Rechnungsprüfer/innen haben den vom Vorstand aufgestellten Rechen­schafts­bericht samt Unterlagen dazu sowie die Geschäfts­führung im abgelau­fenen Geschäftsjahr nach Weisung der Mitgliederversammlung zu prüfen. Über die Prüfungstätigkeit ist ein Ergebnis­protokoll anzufertigen.

3. Die jährliche Rechnungslegung ist nach Vorliegen des vom Vorstand aufgestellten Rechenschaftsberichtes rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung zu prüfen.

4. Den Rechnungsprüfern ist Einsicht in alle zur Prüfung erforderlichen Unterlagen zu gewähren.

§ 25 – Auflösung

Über die Auflösung der Sektion be­schließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der ab­ge­gebenen Stimmen der erschienenen Mit­glieder. Sind weniger als ein Drittel der Mitglieder erschienen, so kann die Auf­lösung nur von einer unverzüglich einzu­berufen­den zweiten Mitgliederversamm­lung beschlossen werden, die ohne Rück­sicht auf die Zahl der Erschienenen be­schlussfähig ist.

Die Mitgliederversammlung, welche die Auflö­sung beschließt, verfügt auch gleich­zeitig über das Vermögen der Sektion. Bei Auf­lösung oder Aufhebung der Sektion oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen der Sektion an den DAV oder an eine oder mehrere seiner als gemein­nützig anerkannten Sektionen, der bzw. die es unmittelbar und ausschließlich für gemein­nützige Zwecke zu verwenden hat bzw. haben, oder an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuer­begünstigte Körperschaft zwecks Ver­wen­dung für die Erhaltung der Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt und für die Förderung des Bergsteigens und der alpinen Sportarten.

Alle Rechte an Wege- und Hüttenbauten sind dem DAV oder der bestimmten Sektion oder dem sonstigen Rechtsnachfolger unentgelt­lich zu übertragen.

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Die nördlichste Sektion Deutschlands: Kaum Berge, dafür mehr Meer.