2012: Klettern im Ith

Morten Andersen

Klettern im Ith vom 4. bis 6. Mai 2012

Schon lange hatten sich die Kletterer der DAV Sektion Flensburg auf dieses Wochenende gefreut. Nachdem im Vorfeld die Anmeldung gelaufen war, die Hütte voll gebucht war und alle eine Mitfahrgelegenheit gefunden hatten, sollte es nun endlich losgehen. Am Freitag gegen Abend trafen die verschiedenen Gruppen in der Hohensteinhütte ein und es wurde ausgiebig gegrillt und die Vorfreude auf das Wochenende wurde durch diverse Klettergeschichten der alten Kletterhasen verstärkt. Danach wurde das Nachtquartier bereitet, der Schlaf­sack ausgerollt, oder der Wohnwagen aufgesucht (unsere beiden Camper aus Damp dürfen hier ja nicht vergessen werden). Der Plan für den nächsten Tag stand, es sollte früh losgehen, zuerst mit einem gemeinsamen und ausgiebigen Frühstück, dem dann ausgiebiges Klettern folgen sollte. Die Vorfreude war zu spüren und die einen oder anderen waren auch schon in ihren Träumen fleißig am Klettern.

Am frühen Morgen, diverse Handyalarme weckten nach und nach die Klette­rer, während unsere Frühaufsteher, die fleißigen Bienchen, schon die Bröt­chen geholt und das Frühstück vorbereitet hatten. Leider wollten die Wetter­götter es anders und haben sich entschieden, lieber den Blumen eine Freude zu machen anstelle von uns, denn es hat leider schon in der Nacht zu regnen begonnen und am Morgen gab es kein Anzeichen von unserer geliebten Freundin, der Sonne. Obwohl die Stimmung zuerst ein wenig getrübt war, haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Innerhalb von kürzester Zeit wurden Alternativpläne auf die Beine gestellt. Die eine Hälfte, die das Klettern nicht aus dem Kopf kriegen konnte, ist in die Boulderhalle Escaladrome nach Han­no­ver gefahren um dort beim Klettern die Energie loszuwerden. Die andere Hälfte, die „Naturfreunde“, die kein schlechtes Wetter kennt, hat sich für eine ausgiebige Wandertour in den umgebenden „Bergen“ entschieden. Am Abend wurde der Holzofen angefeuert, um die Hütte gemütlich zu machen. Alle waren erschöpft vom Tag, aber es war trotzdem genug Energie übrig, um nach dem Grillen der Königsdiziplin dem Tischklettern nachzukommen.

Am nächsten Morgen waren die Wettergötter endlich auf unserer Seite und wir sind zur Parkplatzwand nach Holzen gefahren, um dem nachzukommen, wo­für wir auch gekommen waren, dem Klettern am richtigen Felsen. Für einige war es das erste und bestimmt nicht das letzte Mal und auch die erfahrenen Felskletterer kamen auf ihre Kosten. Am späten Nachmittag zog dann die Karawane der erschöpften Kletterbegeisterten wieder Richtung Norden.

Schönes Ambiete an der Parkplatzwand

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Die nördlichste Sektion Deutschlands: Kaum Berge, dafür mehr Meer.